Ofenkürbis mit Feta und Honig
Ofenkürbis essen wir zuhause sehr oft. Er ist schnell und unkompliziert zubereitet, und weil man ihn mit ganz unterschiedlichen Gewürzen marinieren kann, schmeckt er immer wieder anders.
Kurz gesagt: Hokkaido oder Butternut in 2 cm dicke Spalten schneiden, mit Olivenöl, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Paprika mischen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen. Dann Feta darüberbröseln, 8–10 Minuten weiterbacken und mit Honig und Chiliflocken servieren. Für 4 Personen in 50 Minuten.
Welcher Kürbis eignet sich für den Ofen?
Am besten Hokkaido oder Butternut. Ihr Fruchtfleisch ist fest und zerfällt beim Backen nicht. Den Hokkaido musst du nicht schälen – seine Schale wird im Ofen weich und leicht karamellisiert. Butternut schälst du besser, weil seine Schale fester bleibt.
Wasserreichere Sorten wie Muskatkürbis werden im Ofen eher weich und matschig. Die passen besser in Suppen, zum Beispiel in meine Kürbissuppe mit Hokkaido.
So gelingt dir der Ofenkürbis
1. Kürbis schneiden
Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne mit einem Esslöffel herausschaben und in etwa 2 cm dicke Spalten schneiden.
2. Würzen
Knoblauch fein hacken und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver verrühren. Die Spalten darin wenden und nebeneinander aufs Blech legen, die Kräuterzweige dazwischen.
3. Backen
Etwa 25 Minuten backen und nach der Hälfte der Zeit wenden. Hokkaido ist dann meist schon fast gar, Butternut braucht etwa 5 Minuten länger.
4. Feta und Honig
Feta darüberbröseln und weitere 8–10 Minuten backen. Zum Schluss Honig über den heißen Kürbis träufeln und mit Chiliflocken bestreuen.

Zutaten
Für den Kürbis
- 1,5 kg Kürbis Hokkaido oder Butternut
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 2 Knoblauchzehen
- 4 Zweige Thymian oder 2 Zweige Rosmarin
Für das Topping
- 200 g Feta
- 2 EL Honig
- 1 Prise Chiliflocken
Anleitungen
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Esslöffel herausschaben. Hokkaido muss nicht geschält werden, Butternut am besten schälen. Den Kürbis in etwa 2 cm dicke Spalten schneiden.
- Den Knoblauch fein hacken und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver verrühren. Die Kürbisspalten darin wenden, bis sie rundum bedeckt sind, und nebeneinander auf das Blech legen. Die Kräuterzweige dazwischenlegen. Die Spalten sollten sich nicht überlappen.
- Den Kürbis auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten backen und nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Hokkaido ist dann meist schon fast gar, Butternut braucht etwa 5 Minuten länger.
- Den Feta grob zerbröseln und über den Kürbis streuen. Weitere 8–10 Minuten backen, bis der Feta leicht gebräunt ist und sich der Kürbis mit einem Messer ganz leicht einstechen lässt.
- Das Blech aus dem Ofen nehmen, den Honig über den heißen Kürbis träufeln und mit Chiliflocken bestreuen. Sofort servieren.
Notizen
Mein wichtigster Tipp: Platz auf dem Blech
Die Spalten sollten sich auf dem Blech nicht überlappen. Liegen sie übereinander, garen sie im eigenen Dampf und werden nicht schön braun.
Ob der Kürbis fertig ist, merkst du ganz einfach: Er lässt sich mit einem Messer ganz leicht einstechen.
Typische Fehler – und wie du sie vermeidest
Zu dicke oder ungleiche Spalten: Schneide alle Spalten etwa 2 cm dick. Dann werden sie gleichzeitig gar und du hast keine harten neben weichen Stücken.
Feta zu früh aufs Blech: Der Feta kommt erst nach rund 25 Minuten dazu. So wird er leicht gebräunt und cremig, aber nicht trocken.
Honig mitbacken: Den Honig träufle ich erst ganz am Schluss über den heißen Kürbis. Bei 200 °C würde er schnell zu dunkel werden und bitter schmecken.
Zu wenig Öl: Die Spalten sollten rundum mit dem Würzöl bedeckt sein. Nur so bekommen sie die schönen Röstaromen und kleben nicht am Backpapier fest.
Varianten: immer wieder anders gewürzt
Genau das mag ich am Ofenkürbis: Du kannst ihn jedes Mal anders marinieren. Statt Thymian nimmst du einfach Rosmarin. Probier statt edelsüßem Paprika auch mal geräuchertes Paprikapulver, eine Prise Kreuzkümmel oder etwas Zimt – das passt wunderbar zu Honig und Feta. Wer es schärfer mag, nimmt mehr Chiliflocken.
Aufbewahren und Reste
Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage. Zum Aufwärmen kommt der Kürbis kurz in den Ofen, dann wird er wieder etwas knuspriger als in der Mikrowelle. Kalt schmeckt er auch prima im Salat oder auf Brot. Und aus übrigem Ofenkürbis lässt sich schnell ein Kürbis-Dip mit Feta und Honig pürieren.
Häufige Fragen zum Ofenkürbis
Muss ich den Hokkaido schälen?
Nein. Die Schale vom Hokkaido wird im Ofen weich und leicht karamellisiert. Nur Butternut schälst du besser, weil seine Schale fester bleibt.
Wie lange braucht Kürbis im Ofen?
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten, Butternut etwa 5 Minuten länger. Mit Feta kommen noch einmal 8–10 Minuten dazu.
Welche Gewürze passen noch?
Statt Paprika und Thymian kannst du auch Rosmarin nehmen. Ofenkürbis lässt sich mit ganz verschiedenen Gewürzen marinieren – so wird er nie langweilig.
Wozu passt Ofenkürbis?
Als vegetarisches Hauptgericht mit Brot, als Beilage zu Fleisch oder als Teil eines herbstlichen Buffets.
Woran erkenne ich, dass der Kürbis gar ist?
Stich mit einem Messer in eine Spalte: Lässt sie sich ganz leicht einstechen, ist der Kürbis fertig. Die Ränder dürfen ruhig etwas gebräunt sein, das gibt die schönen Röstaromen.
Ober-/Unterhitze oder Umluft?
Beides geht. Ich backe den Ofenkürbis bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene. Mit Umluft stellst du den Ofen auf 180 °C.
Kann ich Ofenkürbis vorbereiten?
Ja. Du kannst den Kürbis ein paar Stunden vorher schneiden und im Kühlschrank lagern. Das Würzöl rühre ich frisch an, und Feta und Honig kommen erst beim Backen dazu. Gebacken hält er sich 2–3 Tage im Kühlschrank.
Dazu passt
Noch mehr Ideen mit Kürbis: der geröstete Kürbis-Dip mit Feta und Honig, mein Kürbisrisotto mit Thymian und Walnüssen oder süß als Kürbis-Kaiserschmarrn. Alle Rezepte findest du bei meinen Kürbis-Rezepten.







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