Kürbis-Dip: der Herbst zum Dippen
Dieser Kürbis-Dip ist mein Lieblings-Fingerfood im Herbst. Gerösteter Hokkaido wird mit würzigem Feta und cremigem griechischem Joghurt püriert, mit Honig und Thymian abgeschmeckt und mit knusprigen Kürbiskernen getoppt. Süß, salzig, cremig – und dazu einfach frisches Brot.
Durch das Rösten bekommt der Kürbis ein intensives, leicht karamelliges Aroma, das ein gekochter Kürbis nie hätte. Du kannst ihn ganz klassisch im Backofen garen oder – wenn es schnell gehen soll – in der Heißluftfritteuse. Dort ist er schon nach 12–15 Minuten weich.
Ob als Vorspeise, auf dem Party-Buffet oder einfach als Snack zum Feierabend: Dieser Dip ist in 40 Minuten fertig und verschwindet garantiert schnell.
Ofen oder Heißluftfritteuse?
Beides funktioniert wunderbar. Im Ofen röstet der Kürbis bei 200 °C Ober-/Unterhitze in 20–25 Minuten. Das lohnt sich vor allem, wenn du größere Mengen machst oder den Ofen ohnehin an hast.
In der Heißluftfritteuse geht es schneller: Bei 180 °C sind die Kürbisstücke nach 12–15 Minuten weich und leicht gebräunt. Einmal zwischendurch schütteln – fertig. Wenn du mehr über die Heißluftfritteuse wissen willst, schau in meinen Ratgeber Heißluftfritteuse richtig nutzen.
So machst du den Kürbis-Dip
1. Kürbis vorbereiten
Den Hokkaido waschen, entkernen und mit Schale in walnussgroße Stücke schneiden. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen.
2. Rösten
Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C etwa 20–25 Minuten oder in der Heißluftfritteuse bei 180 °C 12–15 Minuten garen, bis der Kürbis weich ist und leicht bräunt.
3. Pürieren
Den warmen Kürbis mit Feta und griechischem Joghurt in eine Schüssel geben und glatt pürieren oder nur grob zerdrücken – je nachdem, ob du es cremig oder stückig magst.
4. Abschmecken
Mit Honig, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Toppen
Die Kürbiskerne ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten. Den Dip in eine Schale geben, mit Kürbiskernen und Thymianblättchen bestreuen und mit etwas Honig beträufeln.
Tipps und Varianten
- Nussig: Statt Kürbiskernen passen auch gehackte Walnüsse oder Pistazien.
- Würziger: Eine Prise Chili, geräuchertes Paprikapulver oder etwas Kreuzkümmel geben dem Dip mehr Tiefe.
- Leichter: Statt griechischem Joghurt mit 10 % Fett geht auch Skyr.
- Servieren: Dazu passen geröstetes Baguette, Fladenbrot, Gemüsesticks oder Cracker.

Kochutensilien
Zutaten
- 400 g Hokkaido-Kürbis ohne Kerne, mit Schale
- 2 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- 150 g griechischer Joghurt
- 100 g Feta
- 2 TL Honig
- 1 TL frisch gezupfte Thymianblättchen oder ½ TL getrocknet
- 30 g Kürbiskerne
Anleitungen
- Den Kürbis waschen, entkernen und in walnussgroße Stücke schneiden.
- Du kannst ihn entweder im Ofen oder sehr schnell in der Heißluftfritteuse garen:
Variante aus dem Ofen:
- Kürbisstücke mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 20–25 Minuten rösten, bis er weich ist.
Variante aus der Heißluftfritteuse (schnelle Variante):
- Kürbisstücke mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen, in die Heißluftfritteuse geben und bei 180 °C für 12–15 Minuten garen. Zwischendurch einmal schütteln.
- Wenn die Stücke weich sind und leicht bräunen – perfekt.
- Den warmen Kürbis in eine Schüssel geben. Feta und griechischen Joghurt dazugeben und alles entweder glatt pürieren oder nur grob zerdrücken – je nachdem, ob du es cremig oder etwas stückiger magst.
- Mit Honig, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die Kürbiskerne kurz in einer Pfanne oder kurz in der Heißluftfritteuse ohne Fett anrösten und grob hacken.
- Den Dip in eine Schale geben, die Kürbiskerne und Thymianblättchen darüberstreuen und mit Honig beträufeln.

Kürbis-Dip vorbereiten und aufbewahren
Der Dip lässt sich prima vorbereiten: Abgedeckt hält er sich im Kühlschrank 2–3 Tage. Die gerösteten Kürbiskerne gibst du erst kurz vor dem Servieren darüber, damit sie knusprig bleiben. Nimm den Dip etwa 20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, dann kommt das Aroma am besten zur Geltung.
Häufig gestellte Fragen zum Kürbis-Dip
Welcher Kürbis eignet sich für den Dip?
Am besten Hokkaido, weil du ihn nicht schälen musst und er ein nussiges Aroma hat. Butternut funktioniert auch, sollte aber geschält werden.
Kann ich den Kürbis-Dip vegan machen?
Ja: Feta durch eine vegane Feta-Alternative ersetzen, Sojajoghurt statt griechischem Joghurt nehmen und Ahornsirup statt Honig.
Wie lange hält sich der Kürbis-Dip?
Gut abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage.
Schmeckt der Dip warm oder kalt?
Beides! Lauwarm ist er besonders aromatisch, kalt ein toller Brotaufstrich.
Noch mehr Dips und Kürbis-Ideen
Wenn du Dips liebst, probiere auch meinen Hummus mit gebackenem Knoblauch und Honig, den Rote-Bete-Hummus oder den Auberginendip. Mehr Kürbis gibt es in meinen Kürbis-Rezepten – zum Beispiel ein würziges Kürbisbrot, das perfekt zum Dip passt.
Lass es dir schmecken!







0 Kommentare