
Vegane Linsenbolognese – gesund, sättigend und einfach gemacht
Diese vegane Linsenbolognese ist ein echtes Wohlfühlgericht für jeden Tag. Sie kommt ganz ohne Fleisch aus, ist trotzdem wunderbar herzhaft und steckt voller guter Zutaten. Ideal für Familien, Meal-Prep-Fans oder alle, die auf der Suche nach einer schnellen, gesunden Pasta-Alternative sind.
Warum Linsen die bessere Bolognese-Zutat sind
Rote Linsen sind nicht nur proteinreich, sondern auch in etwa 15 bis 20 Minuten gar – perfekt für die schnelle Feierabendküche. Im Zusammenspiel mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Pilzen und Tomaten entsteht eine aromatische Sauce, die nicht nur vegan, sondern auch ballaststoffreich und sättigend ist.

Alltagsküche mit Biss und Geschmack
Das Beste an dieser Linsenbolognese: Die Linsen werden nicht verkocht, sondern behalten leicht Biss – so bleibt die Struktur erhalten und die Sauce bekommt mehr Tiefe. Mit italienischen Kräutern, Knoblauch und einem Hauch Rohrzucker entsteht ein ausgewogener Geschmack, der auch Fleischliebhaber überzeugt.
Diese vegane Pasta-Sauce ist nicht nur blitzschnell zubereitet, sondern lässt sich auch wunderbar auf Vorrat kochen und einfrieren. Eine echte Bereicherung für deinen Speiseplan – ob im Veganuary oder das ganze Jahr über.
Rösten bringt Tiefe in die Sauce
Bevor Tomaten und Linsen in den Topf kommen, lohnt sich ein bisschen Geduld. Das vorbereitete Gemüse sollte bei mittlerer Hitze gründlich angeschwitzt und leicht angeröstet werden – nicht nur kurz erhitzen und weiter. Genau in diesem Moment entfalten sich Röstaromen, die der Sauce später eine schöne Tiefe geben. Auch das Tomatenmark röstest du am besten ein bis zwei Minuten mit an. Es verliert so seine Säure, wird etwas süßer und bringt richtig viel Umami in die Bolognese. Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung – gerade bei fleischlosen Rezepten.
Veganuary – pflanzlich kochen, ganz unkompliziert
Der Veganuary ist für mich eine Einladung, im Alltag öfter pflanzlich zu kochen – ohne Umstellung und ohne Dogma. Auf dieser Seite findest du vegane Rezepte, die einfach funktionieren, satt machen und sich problemlos in den Alltag integrieren lassen. Ideal für den Januar, aber genauso gut für das ganze Jahr.
Rosa Linsen – schnell gekocht und vielseitig einsetzbar
Rosa Linsen gehören zu den unkompliziertesten Hülsenfrüchten in der Küche. Sie sind bereits geschält, müssen nicht eingeweicht werden und garen in etwa 10 bis 15 Minuten. Dadurch eignen sie sich besonders gut für die schnelle Alltagsküche. Beim Kochen werden sie weich und leicht cremig, behalten aber – richtig gegart – noch Struktur.
In der Küche lassen sich rosa Linsen vielseitig einsetzen. Sie bilden eine gute Basis für Saucen wie Linsenbolognese, Currys oder Dals, eignen sich aber auch für Suppen, Eintöpfe oder pürierte Aufstriche. Durch ihre milde, leicht nussige Note nehmen sie Gewürze und Aromen sehr gut auf. Auch in Frikadellen, Bratlingen oder als Füllung für Ofengerichte funktionieren sie zuverlässig.
Ein weiterer Vorteil: Rosa Linsen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und sättigen gut, ohne schwer zu wirken. Gerade für fleischlose Gerichte bringen sie Substanz auf den Teller, ohne den Geschmack zu dominieren. Wer sie sanft gart und nicht zu lange kocht, bekommt ein vielseitiges Produkt, das sich flexibel in viele Rezepte integrieren lässt – vom schnellen Feierabendessen bis zur vorbereiteten Mahlzeit für mehrere Tage.

Zutaten
- 3 EL Olivenöl
- 375 g rote Linsen
- 3 Zwiebeln
- 3 Karotten
- 3 Stangen Sellerie
- 300 g Pilze
- 6 Knoblauchzehen
- 3 EL Tomatenmark
- 750 g passierte Tomaten
- 600 g stückige Tomaten
- 720 ml Gemüsebrühe
- 6 TL italienische Kräuter
- 3 TL Rohrzucker nach Geschmack
- Salz Pfeffer
- 750 g Spaghetti
Anleitungen
- Zwiebeln und Karotten schälen, Selleriestangen abziehen, Pilze putzen und Knoblauchzehen schälen. Alles nacheinander fein würfeln, den Knoblauch möglichst klein hacken.
- Erst wenn das gesamte Gemüse vorbereitet ist, Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig dünsten, dann Karotten, Sellerie und Pilze dazugeben und kräftig anbraten. Tomatenmark und Knoblauch einrühren, kurz mitrösten und mit italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen.
- Rote Linsen hinzufügen, alles gut vermengen und mit passierten und stückigen Tomaten sowie der Gemüsebrühe aufgießen. Die Sauce bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
- Die Linsen sollen weich sein, aber noch Biss haben und in der Sauce erkennbar bleiben – nicht zerfallen. Währenddessen Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. Zum Schluss die Sauce nochmals abschmecken und mit den Spaghetti servieren.
Nährwerte


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