
Aprikosenkonfitüre: der Sommer im Glas
Wenn die Aprikosen im Hochsommer richtig reif und weich sind, gehört für mich ein großer Topf Aprikosenkonfitüre einfach dazu. Mehr als Aprikosen, ein bisschen Zitronensaft, eine Prise Salz und Gelierzucker braucht es nicht. Und im Winter schmeckt ein Löffel davon auf dem Frühstücksbrötchen gleich nach Sonne.
Aus drei Kilo Aprikosen bekommst du rund neun Gläser. Das klingt nach viel – aber selbstgemachte Konfitüre ist auch ein wunderbares Mitbringsel.
Das Wichtigste: richtig reife Aprikosen
Achte schon beim Einkauf darauf, dass die Aprikosen super reif und weich sind. Genau das gibt der Konfitüre ihr volles Aroma. Leicht unansehnliche Früchte sind übrigens kein Problem – Hauptsache, sie sind reif und ohne faule Stellen.
Die Aprikosen wäschst du vorsichtig und tupfst sie mit einem Küchentuch ab. Mit einem kleinen Messer entkernen und vierteln – fertig ist die Vorbereitung.
So kochst du Aprikosenkonfitüre
1. Aprikosen weich kochen
Die Aprikosenstücke mit einem Schluck Wasser in einen großen Topf geben und aufkochen, bis sie zerfallen. Magst du die Konfitüre lieber fein, pürierst du sie jetzt mit dem Stabmixer glatt. Ich lasse gern ein paar Stückchen drin.
2. Gläser vorbereiten
In der Zwischenzeit die Schraubgläser und Deckel heiß ausspülen und bereitstellen.
3. Gelierzucker unterrühren
Zitronensaft, Salz und Gelierzucker 3:1 unterrühren und alles unter Rühren 3 Minuten sprudelnd köcheln lassen.
4. Abfüllen
Die heiße Konfitüre randvoll in die Gläser füllen, gut verschrauben und auskühlen lassen.

Zutaten
- 3 kg Aprikosen reife
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Prise Salz
- 1 kg Gelierzucker 3:1
Anleitungen
- Beim Einkauf direkt darauf achten, dass die Aprikosen super reif und weich sind. Das gibt viel Aroma. Die Aprikosen vorsichtig waschen und mit einem Küchentuch abtupfen.
- Mit einem kleinen Messer entkernen und geviertelt in Stücke schneiden.
- Die Aprikosenstücke in einen großen Topf geben und mit einem Schluck Wasser zum Kochen bringen, bis die Aprikosen zerfallen sind. Wer die Aprikosenkonfitüre etwas feiner mag, einfach mit einem Stabmixer glattpürieren.
- In der Zwischenzeit die Schraubgläser heiß ausspülen und bereitstellen.
- Den Gelierzucker unterrühren und 3 Minuten köcheln lassen. Die Konfitüre in die Gläser verteilen, verschrauben und auskühlen lassen.
- Je höher der Fruchtanteil, je weniger Zucker, desto kürzer ist die Haltbarkeit. Mit dem Gelierzucker 3:1 hält sich die Aprikosenmarmelade, wenn sie dunkel, kühl und trocken gelagert ist ca. 6-12 Monate.
Wie lange hält selbstgemachte Aprikosenkonfitüre?
Je höher der Fruchtanteil und je weniger Zucker, desto kürzer ist die Haltbarkeit. Mit Gelierzucker 3:1 hält sich die Konfitüre dunkel, kühl und trocken gelagert etwa 6 bis 12 Monate. Ein geöffnetes Glas gehört in den Kühlschrank.
Häufige Fragen zur Aprikosenkonfitüre
Was ist der Unterschied zwischen Konfitüre und Marmelade?
Im Alltag meinen beide dasselbe. Streng nach Lebensmittelrecht heißt nur Fruchtaufstrich aus Zitrusfrüchten „Marmelade“ – deshalb steht auf dem Glas Aprikosenkonfitüre, auch wenn viele Aprikosenmarmelade sagen.
Muss ich die Aprikosen schälen?
Nein. Die Schale wird beim Kochen ganz weich. Wenn du sie gar nicht spüren möchtest, pürierst du die Konfitüre einfach fein.
Welchen Gelierzucker nehme ich?
Ich nehme Gelierzucker 3:1, also 1 kg Zucker auf 3 kg Früchte. So bleibt die Konfitüre fruchtig und nicht zu süß.
Wie erkenne ich, ob die Konfitüre fest wird?
Mach eine Gelierprobe: Gib einen Teelöffel Konfitüre auf einen kalten Teller. Wird sie nach kurzer Zeit fest, kannst du abfüllen.
Noch mehr für den Vorratsschrank
Wenn du gern einkochst, probier auch meine Orangenmarmelade oder das herzhafte Mirabellen-Chutney. Und wenn ein paar Aprikosen übrig bleiben: Daraus wird ganz schnell ein Aprikosen-Crumble.
Lass es dir schmecken!







0 Kommentare