
Veganer Linseneintopf – einfach, bodenständig und perfekt zum Vorkochen
Ein veganer Linseneintopf gehört zu den Gerichten, die mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem richtig gut schmecken. Kartoffeln, Karotten, Sellerie und Berglinsen ergeben zusammen einen herzhaften Eintopf, der sich unkompliziert zubereiten lässt und ideal für den Alltag ist. Genau solche Rezepte eignen sich besonders gut, wenn man für mehrere Tage kochen oder etwas auf Vorrat einfrieren möchte.
Der Eintopf wird in einem Topf zubereitet, braucht keine aufwendigen Arbeitsschritte und entwickelt durch das sanfte Köcheln ein rundes, ausgewogenes Aroma. Optional sorgen Apfelessig und Ahornsirup für eine leichte Säure und eine feine Balance.

Warum Berglinsen ideal für diesen Eintopf sind
Berglinsen behalten beim Kochen ihre Form und sorgen im Eintopf für eine angenehme, leicht bissfeste Struktur. Im Gegensatz zu roten Linsen zerfallen sie nicht, sondern bleiben klar erkennbar und geben dem Gericht Substanz. Dadurch wirkt der Eintopf nicht breiig, sondern ausgewogen und harmonisch.
Gleichzeitig nehmen Berglinsen Gewürze und Aromen sehr gut auf, ohne dabei ihren eigenen Charakter zu verlieren. Sie verbinden sich mit dem Gemüse zu einem klassischen Linseneintopf, der rund schmeckt und nicht überladen wirkt. Gerade für Eintöpfe, die etwas länger köcheln oder aufgewärmt werden, sind Berglinsen ideal, da sie auch nach dem zweiten Erhitzen ihre Struktur behalten.
In Kombination mit Kartoffeln, Karotten und Sellerie entsteht so ein bodenständiger Eintopf, der unkompliziert ist und sich gut vorbereiten lässt – genau das, was man sich von einem klassischen Linsengericht wünscht.
Gut vorzubereiten und vielseitig kombinierbar
Dieser vegane Linseneintopf lässt sich problemlos vorbereiten, im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Er schmeckt aufgewärmt sogar oft noch besser und kann nach Belieben mit Tofuwürstchen, Räuchertofu oder frischen Kräutern ergänzt werden. Damit eignet er sich sowohl für die schnelle Alltagsküche als auch für entspannte Wochenplanung.
Veganuary – pflanzlich kochen, ganz unkompliziert
Der Veganuary ist für mich eine Einladung, im Alltag öfter pflanzlich zu kochen – ohne Umstellung und ohne Dogma. Auf dieser Seite findest du vegane Rezepte, die einfach funktionieren, satt machen und sich problemlos in den Alltag integrieren lassen. Ideal für den Januar, aber genauso gut für das ganze Jahr.
Linsen in der Küche
Welche Linsensorte verwendet wird, hängt stark vom gewünschten Ergebnis ab. Zerfallende Sorten wie rote oder gelbe Linsen sind ideal für cremige Speisen, während ungeschälte Linsen wie grüne, braune oder Belugalinsen Struktur in ein Gericht bringen. Durch Gewürze, Kräuter und die jeweilige Zubereitungsart lassen sich Linsen sehr vielseitig einsetzen – von traditionell bis modern.

Zutaten
- 2 Zwiebeln
- 400 g Kartoffeln
- 180 g Karotten
- 2 Stangen Stangensellerie
- 2 EL Sonnenblumenöl
- 1½ TL Salz
- 500 g Berglinsen
- 2 EL Apfelessig
Optional:
- Crema di Balsamico
Anleitungen
- Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten und Stangensellerie schälen beziehungsweise putzen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das vorbereitete Gemüse bei mittlerer Hitze rund 5 Minuten anbraten. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts ansetzt.
- Das Gemüse mit Salz würzen, die Linsen hinzufügen und alles mit 1,25 l Wasser ablöschen. Den Topf mit einem Deckel verschließen und den Eintopf bei niedriger Hitze etwa 25 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch gelegentlich umrühren.
- In der Zwischenzeit den Liebstöckel oder die Petersilie fein hacken. Etwa 4 Esslöffel vom Grün für das spätere Topping beiseitestellen. Das restliche Kraut nach der Kochzeit in den Eintopf geben und alles weitere 5 Minuten ziehen lassen, bis die Linsen al dente sind.
- Den veganen Linseneintopf zum Schluss mit Apfelessig und abschmecken. Zum Linseneintopf passt auch hervorragend Crema di Balsamico.

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