Ninja Speedi ON400EU im Test: ein Gerät, unzählige Möglichkeiten
Mit Ninja arbeite ich nun schon seit einigen Jahren, mit der Muttermarke SharkNinja sogar bereits seit 2021. Damals war die Firma vor allem für wirklich gute Heißluftfritteusen bekannt. Multifunktional waren sie aber irgendwie schon immer – und genau das macht ihre Geräte auch so spannend.
Der Ninja Speedi ON400EU ist für mich deshalb keine große Überraschung – eher die logische Weiterentwicklung: ein Gerät, unzählige Möglichkeiten.
Ich habe jede Funktion ausprobiert. Nicht, weil ich musste, sondern weil ich wollte. Und weil ich jemand bin, der bei neuen Küchengeräten reflexartig denkt: „Was passiert, wenn man darin Apfelmus UND Brownie macht? … Am besten am selben Tag?“ Spoiler: Es passiert etwas sehr Gutes. Und die Küche bleibt erstaunlich sauber.
Transparenz: Ich arbeite seit 2021 mit SharkNinja zusammen und stehe mit Ninja-Geräten regelmäßig auf Messen. Meine Erfahrungen hier sind trotzdem meine eigenen.
So lief mein Test – zwischen Alltag, Messehallen und Risottotöpfen
Der Speedi war nicht nur zuhause im Dauereinsatz, sondern durfte 2023 auch auf Reisen mit. Unter anderem zur IFA 2023 in Berlin, zur Expert Messe 2023 in Köln und zu mehreren Presse-Produktvorführungen in Hamburg.
Er hat also nicht nur unsere Familie, sondern auch Messe-Tage von 8 bis 18 Uhr überlebt. Sehr tapfer. Sehr zuverlässig. Sehr ohne Drama – genau mein Typ Gerät.
Was der Ninja Speedi richtig gut macht
All-in-One bedeutet hier: wirklich all-in-one
Anschwitzen, ablöschen, dämpfen, frittieren, backen, langsam schmoren – alles in einem Gerät. Vor allem Eintöpfe fühlen sich darin besonders wohl: Gemüse und Zwiebel anbraten, Brühe drauf, köcheln lassen. Das macht der Speedi so, wie man es von einem echten Topf kennt, nur ohne angebrannte Erinnerungen am Boden.
Gerüche? Ja. Aber leise.
Frikadellen, ohne dass das ganze Haus nach „Imbiss des Vertrauens“ riecht? Ja! Es riecht schon noch – aber eher liebevoll im Hintergrund, wie ein Gruß aus der Küche.
Langsames Schmoren und sensible Dinge können auch
Schmorbraten war gar kein Problem. Apfelmus oder Apfelkompott auch nicht. Und das Schönste: Man muss nicht daneben stehen und Angst haben, dass etwas ansetzt. Diese entspannte Hitzeverteilung ist wirklich ein Traum.
Etagen-Kochen funktioniert – ich hab’s getestet
Mein Highlight-Moment (von vielen): Unten köchelte mein Risotto, während oben Lachs auf der Crisper-Platte gegart wurde. Und ja, ich habe danach mit der gleichen Ernsthaftigkeit auch noch einen Brownie ausprobiert. Rein wissenschaftlich natürlich.
Rezepte, die ich im Test gemacht habe
- Lachs mit Risotto – gleichzeitig auf zwei Ebenen
- Frittata
- Brownie
- Apfelmus und Apfelkompott
- Schmorbraten
- Frikadellen
Und noch ein paar Dinge, die hier den Rahmen sprengen würden, aber sicher demnächst auf dem Blog landen. Bis dahin findest du viele Ideen, die auch im Speedi funktionieren, in meinen Heißluftfritteuse-Rezepten – zum Beispiel die Frikadellen aus der Heißluftfritteuse.
Technische Daten und Funktionen
- Modell: Ninja Speedi Rapid Cooking System ON400EU
- Fassungsvermögen: 5,7-Liter-Kochtopf, für bis zu 4 Personen
- 10 Funktionen: Speedi Meals, Dampf-Heißluftfrittieren, Dampfbacken, Dampfen, Heißluftfrittieren, Grillen, Backen/Braten, Dörren, Anbraten/Sautieren, Slow Cook
- SmartSwitch: Umschalten zwischen Rapid-Cook-Modus (zweiteilige Mahlzeiten auf zwei Ebenen) und klassischem Frittier-/Koch-Modus
Angaben laut Hersteller.
Meine Bewertung
- Verarbeitung & Designrobust genug für Alltag und Transport
- Leistung & Garergebnisschnell heiß, gleichmäßig gegart
- Bedienunglogisch aufgebaut, intuitiv nutzbar
- Vielseitigkeitmehrere Garmethoden kombinierbar
- Geruchsentwicklungdeutlich weniger intensiv als Öl-Fritteusen
- ReinigungAntihaft – quasi kein Muskeltraining nötig
- SicherheitHitzeschutz, stabile Füße, Überhitzungsschutz
- Preis-Leistungviele Funktionen, fairer Preis, großer Nutzen
Würde ich ihn empfehlen? Ja – für 1–3 Personen absolut perfekt. Und für One-Pot-Fans erst recht.
Raumwunder?!
Er braucht etwas Platz auf der Arbeitsfläche – was man aber schnell verzeiht, wenn man merkt, dass man dafür drei andere Geräte einmotten kann.
Fazit – für mich ein kleines Küchen-Schnäppchen-Wunder
Der Ninja Speedi ist ein echter Allrounder für alle, die unkompliziert kochen wollen, aber trotzdem gern experimentieren. Er ersetzt mehrere Geräte, gart gleichzeitig auf zwei Ebenen, brät wie ein Topf, frittiert ohne Drama, schont die Nase und macht sogar Schmorgerichte zuverlässig.
Würde ich ihn empfehlen? Ja. Für 1–3 Personen absolut perfekt. Für One-Pot-Fans und Menschen ohne Lust auf kompliziert? Erst recht.
Und falls ihr mich sucht: Ich stehe wahrscheinlich gerade wieder in der Küche und frage mich, was man noch alles gleichzeitig darin garen kann. (Rein wissenschaftlich!)
Häufige Fragen zum Ninja Speedi
Für wie viele Personen eignet sich der Ninja Speedi?
Der 5,7-Liter-Topf reicht laut Hersteller für bis zu 4 Personen. Ideal finde ich ihn für 1–3 Personen.
Kann der Speedi auch anbraten und schmoren?
Ja. Er hat eine Anbraten-/Sautieren- und eine Slow-Cook-Funktion. Eintöpfe, Schmorbraten oder Apfelmus gelingen darin wie in einem Topf.
Was ist der Unterschied zu einer normalen Heißluftfritteuse?
Der Speedi kann zusätzlich dämpfen, schmoren, anbraten und auf zwei Ebenen gleichzeitig garen – unten zum Beispiel Risotto, oben Lachs.
Welche Heißluftfritteuse von Ninja habe ich noch getestet?
Den Ninja Foodi FlexDrawer AF500EU mit großer, teilbarer Schublade.
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Wie du das Beste aus deinem Gerät herausholst, erkläre ich in Heißluftfritteuse richtig nutzen. Und was ich als Messeköchin für SharkNinja erlebe, liest du in Messeköchin und Presenterin für SharkNinja.







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