
Gebackene Apfelringe im Bierteig – knuspriges Dessert mit luftigem Teig
Gebackene Apfelringe im Bierteig sind ein klassisches Dessert, das durch seine einfache Zubereitung und den besonderen Kontrast aus knusprigem Teig und saftigem Apfel überzeugt. Außen goldbraun und luftig, innen weich und fruchtig – genau so sollen Apfelringe aus der Pfanne schmecken. Besonders wichtig ist dabei der richtige Teig, denn der sogenannte Bierteig sorgt für die typische Leichtigkeit.

Warum Bierteig so gut funktioniert
Viele fragen sich, warum ausgerechnet Bier im Teig verwendet wird. Der Grund liegt nicht im Geschmack, denn dieser ist nach dem Ausbacken kaum noch wahrnehmbar, sondern in der Zusammensetzung des Bieres selbst. Die enthaltene Kohlensäure lockert den Teig bereits beim Anrühren auf, während die natürliche Hefe für eine feine, luftige Struktur sorgt.
Kohlensäure und Hefe als natürliche Triebmittel
Beim Ausbacken verdampft die im Teig gebundene Feuchtigkeit sehr schnell. Dadurch gehen die Teigschichten auf, der Bierteig wird locker und bildet eine knusprige Hülle. Gleichzeitig sorgt die Hefe dafür, dass der Teig nicht kompakt wirkt, sondern eine gleichmäßige, zarte Krume entwickelt. Das Ergebnis ist ein Ausbackteig, der leicht, luftig und dennoch stabil ist.
Bierteig eignet sich deshalb nicht nur für süße Rezepte wie gebackene Apfelringe, sondern auch hervorragend für herzhafte Varianten. Besonders beliebt ist er zum Frittieren von Gemüse wie Blumenkohl oder Zucchini, da er das Gargut umhüllt, ohne dessen Eigengeschmack zu überdecken.
Äpfel – perfekt zum Ausbacken
Die Apfelernte beginnt meist im August und reicht bis in den Herbst hinein. In dieser Zeit sind heimische Äpfel besonders aromatisch und eignen sich ideal zum Backen und Frittieren. Für gebackene Apfelringe werden am liebsten leicht säuerliche Sorten wie Boskop oder Cox Orange verwendet. Sie behalten beim Ausbacken ihre Form und bilden einen angenehmen Gegenpol zum knusprigen Teig und zur süßen Zimt-Zucker-Hülle.
Gebackene Apfelringe schmecken frisch aus dem Fett am besten und werden klassisch mit Zimt und Zucker bestreut. In Kombination mit Aprikosenkonfitüre oder einem Klecks Joghurt werden sie zu einer unkomplizierten Nachspeise, die Kindheitserinnerungen weckt und sich perfekt für Herbsttage eignet.
Apfelkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln
Ein Apfelkuchen vom Blech mit Streuseln gehört zu den Klassikern der deutschen Backtradition und darf auf keiner Kaffeetafel fehlen. Er ist saftig, aromatisch und lässt sich dank der Blechgröße wunderbar für mehrere Personen zubereiten – perfekt also für Familienfeste, Geburtstage oder gemütliche Nachmittage. Die Kombination aus lockerem Rührteig, süß-säuerlichen Apfelspalten und buttrigen Zimtstreuseln macht diesen Kuchen zu einem echten Lieblingsrezept.
Apfelhof Schmitz-Hübsch – regionale Vielfalt aus dem Vorgebirge
Ein besonderer Bezug zu Äpfeln entsteht oft dort, wo sie direkt angebaut werden. Der Apfelhof Otto Schmitz‑Hübsch GbR liegt im Vorgebirge zwischen Köln und Bonn und ist bekannt für seine große Auswahl an Äpfeln, Birnen und Süßkirschen aus regionalem Anbau. Auf den weitläufigen Obstflächen wachsen zahlreiche Apfelsorten, die je nach Saison frisch geerntet oder professionell gelagert angeboten werden.
Im hofeigenen Laden lassen sich die Früchte direkt vor Ort einkaufen. Ergänzt wird das Sortiment durch weitere regionale Produkte, sodass sich ein Besuch besonders zur Erntezeit lohnt. Wer Wert auf kurze Wege und saisonale Produkte legt, findet hier eine schöne Anlaufstelle.

Zutaten
- 3 säuerliche Äpfel z.B. Boskop oder Cox Orange
- 2 EL Rum
- 1-2 TL Zitronensaft
- 125 g Weizen- oder Dinkelmehl
- 1 Ei
- 125 ml helles Bier
- 1 EL weiche Butter
- Salz
- Zum Ausbacken:
- 1 L Frittieröl
- Topping:
- Zucker und Zimt
- 4 EL Aprikosenkonfitüre
- 1 Becher Griechischer Joghurt
Anleitungen
- Die Äpfel schälen und mit einem Apfelausstecher die Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch quer in 1 cm dicke Ringe schneiden und sofort mit Zitronensaft marinieren.
- Das Mehl in einer Schüssel mit dem Ei und dem Bier glatt rühren. Die Butter, das Salz und eine Prise Salz unterrühren. Das Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne auf dem Herd erhitzen. Um sicher zu gehen, dass es heiß genug ist, steckt einen Holzlöffel kurz ins heiße Öl. Steigen Bläschen daran nach oben, ist es heiß genug.
- Die Apfelringe in Zucker wälzen, mit einer Gabel oder mit einer großen Küchenpinzette (meine Geheimwaffe für alles) in den Bierteig tauchen und im Öl etwas 1 Minute ausbacken. Die Apfelringe nun wenden und nochmals von der anderen Seite backen.
- Einen Teller mit Küchenkrepp vorbereiten und die fertig gebackenen Apfelringe darauf abtropfen lassen. Nun mit Zimt und Zucker bestreuen und mit Aprikosenkonfitüre servieren.
Nährwerte

Perfekte Ergänzung: Selbstgemachte Vanillesauce für deine Apfelringe
Zu einem warmen, aromatischen Apfelringen gehört unbedingt eine cremige Vanillesauce – sie rundet das Dessert harmonisch ab. Die schnelle Vanillesauce ist in wenigen Minuten zubereitet, kommt ohne künstliche Zusätze aus und passt ideal zu diesem Rezept.
Häufige Fragen zu gebackenen Apfelringen im Bierteig
Warum wird für Apfelringe Bierteig verwendet?
Bier sorgt durch seine Kohlensäure und die enthaltene Hefe für einen besonders lockeren und luftigen Teig. Der Bierteig wird beim Ausbacken knusprig, ohne schwer zu wirken. Der Geschmack des Bieres ist später kaum wahrnehmbar.
Schmecken Apfelringe im Bierteig nach Bier?
Nein. Beim Ausbacken verflüchtigt sich der Biergeschmack nahezu vollständig. Übrig bleibt eine knusprige Hülle mit neutralem Aroma, die perfekt zu süßen Apfelringen passt.
Welche Apfelsorten eignen sich am besten für Apfelringe?
Ideal sind leicht säuerliche und feste Sorten wie Boskop, Cox Orange oder Elstar. Sie behalten beim Ausbacken ihre Form und bilden einen guten Kontrast zum süßen Teig und Zimt-Zucker.
Kann man Bierteig auch ohne Alkohol zubereiten?
Ja. Alternativ kann man alkoholfreies Bier oder sprudelndes Mineralwasser verwenden. Auch damit wird der Teig luftig, allerdings etwas weniger aromatisch.
Wie heiß muss das Öl zum Ausbacken sein?
Das Öl sollte etwa 170–175 °C heiß sein. Ist es zu kalt, saugen sich die Apfelringe mit Fett voll, ist es zu heiß, bräunen sie zu schnell. Ein Holzlöffeltest hilft bei der Einschätzung.
Womit serviert man gebackene Apfelringe am besten?
Beliebt sind Zimt und Zucker, Aprikosenkonfitüre, Vanillesoße oder ein Klecks Joghurt. Auch eine Kugel Vanilleeis passt hervorragend dazu.
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