Vegane Bratensauce – einfaches Rezept mit viel Geschmack

24.12.2025 | 0 Kommentare

Topf mit kochender, roter Suppe auf einem Herd.

Vegane Bratensauce – kräftig im Geschmack und vielseitig einsetzbar

Eine gute Bratensauce gehört für viele einfach dazu – ob zu Knödeln, Kartoffeln, Rotkohl oder pflanzlichen Bratenalternativen. Diese vegane Bratensauce kommt ganz ohne Fleisch aus und überzeugt trotzdem mit Tiefe, Röstaromen und einer dunklen, vollmundigen Farbe. Sie ist unkompliziert in der Zubereitung und lässt sich wunderbar vorbereiten.

Durch das kräftige Anrösten von Gemüse, Tomatenmark und Mehl entsteht eine aromatische Basis, die mit Rotwein, Brühe und Gewürzen langsam zu einer runden Sauce einkocht. Genau diese Schritte sorgen dafür, dass die vegane Bratensauce geschmacklich an klassische Bratensaucen erinnert – nur eben pflanzlich.

 

Hand rührt bunte Gemüsepfanne neben einem Topf mit roter Linsensauce auf einem Herd.

Perfekt für Alltag und festliche Küche

Die vegane Bratensauce eignet sich nicht nur für Feiertage, sondern auch für den Alltag. Sie lässt sich gut auf Vorrat kochen, einfrieren oder im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren. Dadurch ist sie ideal, wenn es schnell gehen soll oder wenn mehrere Gerichte vorbereitet werden müssen.

Ob als Begleiter zu deftigen Gemüsegerichten oder als Basis für weitere Saucenvariationen – diese vegane Bratensauce ist vielseitig einsetzbar und passt in jede pflanzenbetonte Küche.

Überraschend nah am Original

Als ich das erste Mal von einer veganen Bratensauce gehört habe, war ich ehrlich gesagt ziemlich skeptisch. Während der Zubereitung konnte ich langsam erahnen, wohin die Reise geschmacklich geht – die Röstaromen, der Duft von Gemüse und Gewürzen machten neugierig. Beim ersten Löffel habe ich dann wirklich große Augen gemacht. Der Geschmack ist erstaunlich nah am Original und dabei einfach richtig lecker. Seitdem habe ich die vegane Bratensauce schon mehrfach zuhause gekocht und sie gehört inzwischen fest zu meinen Favoriten.

Gemüsepfanne mit Zwiebeln und Karotten auf einem Herd neben einem Topf mit Tomatensoße.
Collage von fünf Tellern mit verschiedenen Gerichten: Suppe, Salat, Pasta, Hummus und Gemüse. Frische, bunte Zutaten.

Veganuary – pflanzlich kochen, ganz unkompliziert

Der Veganuary ist für mich eine Einladung, im Alltag öfter pflanzlich zu kochen – ohne Umstellung und ohne Dogma. Auf dieser Seite findest du vegane Rezepte, die einfach funktionieren, satt machen und sich problemlos in den Alltag integrieren lassen. Ideal für den Januar, aber genauso gut für das ganze Jahr.

Tipps zur Zubereitung – so gelingt das Rezept besonders gut

Für eine aromatische vegane Bratensauce ist das kräftige Anrösten des Gemüses entscheidend. Nimm dir dafür ausreichend Zeit, denn genau hier entstehen die Röstaromen, die später für Tiefe und Geschmack sorgen. Das Tomatenmark sollte ebenfalls gut mitgeröstet werden, bis es dunkler wird und leicht karamellisiert – so bekommt die Sauce ihre dunkle Farbe.

Wichtig ist außerdem, den Rotwein fast vollständig einkochen zu lassen, bevor die Brühe hinzugegeben wird. Dadurch verliert er seine Säure und bringt stattdessen eine runde, kräftige Note in die Sauce. Während des Köchelns mit Deckel reicht gelegentliches Umrühren, damit nichts ansetzt und sich die Aromen gleichmäßig verbinden.

Zum Schluss lohnt es sich, die Sauce fein zu pürieren und erst dann abzuschmecken. So lässt sich die Würze genau einstellen und die Konsistenz wird besonders cremig.

Ein Topf mit rotbrauner Suppe oder Soße auf einem Herd.

Vegane Bratensauce

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 40 Minuten
Gang: Beilage
Küche: deutsch
Servings: 6 Personen
Calories: 95kcal
Author: Christina Becher

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 4 Champignons
  • 1/2 Stange Lauch
  • Sonnenblumenöl zum Anbraten
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Tomatenmark
  • 50 ml trockener Rotwein
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 2 TL Senf, mittelscharf
  • 1,5 EL Sojasauce
  • 1 EL flüssiger Honig oder Ahornsirup

Anleitungen

  • Die rote Zwiebel schälen und grob würfeln. Die Karotten gründlich waschen und samt Schale grob würfeln. Den Lauch putzen und in Ringe schneiden. Die Champignons säubern und in Stücke schneiden. Den Knoblauch ebenfalls grob hacken.
  • In einem Topf etwas Sonnenblumenöl erhitzen und das vorbereitete Gemüse bei mittlerer Hitze kräftig anrösten, bis sich erste Röstaromen bilden.
  • Das Mehl über das Gemüse streuen, kurz unterrühren und leicht anschwitzen. Anschließend das Tomatenmark zugeben und ebenfalls kurz mitrösten, bis es dunkler wird und aromatisch duftet. Mit dem Rotwein ablöschen und diesen fast vollständig einkochen lassen.
  • Danach die Gemüsebrühe angießen, Lorbeerblätter, Rosmarin, Senf, Sojasauce sowie Honig oder Ahornsirup hinzufügen und alles gut verrühren.
  • Den Topf mit einem Deckel verschließen und die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen, damit sich die Aromen gut verbinden. Zwischendurch gelegentlich umrühren. Anschließend die Lorbeerblätter entfernen und die Sauce fein pürieren.
  • Zum Schluss nach Geschmack mit Salz abschmecken und direkt servieren oder bei Bedarf nochmals kurz aufkochen.

Nährwerte

Serving: 100g | Calories: 95kcal | Carbohydrates: 10g | Protein: 2g | Fat: 5g | Saturated Fat: 0.6g | Polyunsaturated Fat: 2.2g | Monounsaturated Fat: 2g | Sodium: 620mg | Potassium: 320mg | Fiber: 2g | Sugar: 4g | Vitamin A: 3200IU | Vitamin C: 6mg | Calcium: 35mg | Iron: 1.6mg
Rezept ausprobiert?Lass uns wissen wie du es findest!
Marktstand mit frischem Gemüse: Paprika, Tomaten, Zucchini, Auberginen. Verkäufer und Kundin im Gespräch.

0 Kommentare

Trackbacks/Pingbacks

  1. Veganuary - einfach in den Alltag integriert - […] Zum Rezept […]

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Recipe Rating