Den Quark frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und sehr gründlich abtropfen lassen, da überschüssige Feuchtigkeit den Teig zu weich machen kann und die Quarkbällchen sonst beim Backen ihre Form verlieren. Quark, Zucker und Vanilleextrakt in einer großen Schüssel glattrühren, bis eine cremige, gleichmäßige Masse entsteht.
Mehl und Backpulver mischen, zum Quark geben und alles zügig verrühren, nur so lange, bis ein homogener, leicht klebriger Teig entstanden ist. Der Teig sollte weich, aber formbar sein. Ist er sehr feucht, ein bis zwei Esslöffel Mehl unterarbeiten. Zum Schluss das Öl kurz unterrühren und den Teig anschließend etwa zehn Minuten ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann und die Konsistenz stabiler wird.
Aus dem Teig mit einem Esslöffel Portionen abstechen und mit leicht geölten Händen kleine, möglichst gleich große, walnussgroße Bällchen formen. Die Heißluftfritteuse auf 180 °C vorheizen und den Korb dünn mit Öl besprühen.
Die Quarkbällchen mit etwas Abstand in den Korb legen, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann, und zunächst etwa acht Minuten bei 180 °C backen. Anschließend die Bällchen vorsichtig wenden, da sie in dieser Phase noch weich sind, und bei 170 °C weitere zwei bis vier Minuten fertig garen, bis sie rundum goldbraun sind und auch innen durchgebacken.
Die Quarkbällchen aus dem Korb nehmen und kurz abkühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder in Zimt-Zucker wenden und am besten frisch genießen, wenn sie außen leicht knusprig und innen wunderbar saftig sind.